Raquel Tavares eine neue, junge Fadista aus Lissabon. Ihre zweite CD "Bairro": traditioneller Fado, leicht, locker, klar. Eine Entdeckung. Der Fado lebt.
In dem Band "Liebe zu München" des Münchner Kunsthistorikers Wilhelm Hausenstein habe ich beim Schmökern eine wunderbare Beschreibung des Münchner Dursts gefunden - wie man ihn beispielhaft am Chinesischen Turm erleben kann: "Mancher melancholische Eingänger (oder 'Einspänner', wie man im Bayrischen auch hören kann) hat im Schatten des Chinesischen Turms eine gute, ob auch resignierte Stunde beim grauen Steinkrug mit jenem robusten Braunbier verbracht, das auf den echten Münchner Durst die rechte Antwort ist (denn in München und Altbayern entsteht aus der starken Luft her ein rauher, voluminöser Durst, dem nur mit Bier ernstlich beizukommen ist, weder mit Wein noch mit Wasser)."
Film von Klaus Ickert, Produktion visionandemotion 2012 Jährlich im Juni wird in Lissabon das Fest des Heiligen Antonius gefeiert. Er ist der Schutzpatron der portugiesischen Hauptstadt. Musik: Amália Rodrigues: "Lisboa antiga" u. "Lerele" Aufgenommen mit Canon Powershot A2200. visionandemotion.de
Der große Komödiendichter Johann Nepomuk Nestroy ließ sein 1847 geschriebenes Stück "Der Schützling" mit dem Satz beginnen: "Die Phönizier haben das Geld erfunden - aber warum so wenig?" Dem ist nicht hinzuzufügen.
Wie komfortabel erscheint das Telefongespräch. Räumlich beengt, aber Mensch, Telefon und Zelle bilden eine Einheit. Nichts fehlt. Keine Störung von außen. Absolute privacy. Keine Hektik - Heiterkeit. photo by Gordon Parks, 1952